Zum Inhalt

BAV · firmenpensionen.com

Führend in der betrieblichen Altersvorsorge

WELL ist ein führendes Unternehmen in der Beratung der betrieblichen Altersvorsorge — für Privatpersonen mit unternehmerischem Hintergrund, Geschäftsführung und Betriebe. Was uns unterscheidet, ist die Kombination: Unternehmensberatung, Steuerlogik, strategische Vermögensplanung und die Software, mit der komplexe Konstruktionen geplant und wirklich umgesetzt werden. Die Produktpartner wählen wir danach, was Ihre Zusage trägt — nicht danach, was ein einzelnes Haus gerade bewirbt.

Warum WELL

BAV ist keine Produktwahl. Sie ist Unternehmensentscheidung.

Die wirtschaftliche Kraft liegt oft im Betrieb — Liquidität, Gewinn, Verantwortung. Dann gehört die Vorsorge dorthin: als gestaltete Zusage, nicht als privater Nachtrag neben dem Mandat. Wir beraten die BAV so, wie wir strategische Vermögensplanung führen: vom Menschen und vom Unternehmen her, mit Steuerwirkung, Bilanz, Liquidität und Umsetzung in einem Bild.

Genau diese Verbindung macht den Unterschied zu einer isolierten Produktvermittlung. Die Instrumente des österreichischen Marktes kennen wir im Detail. Die Konstruktion rechnen, dokumentieren und warten wir in WELL+ — auch dann, wenn mehrere Zusagen, Rückdeckungen, Abfertigungen und private Vermögensteile ineinandergreifen.

Unternehmensberatung

Betrieb, Gewinn, Bindung

Wir denken die Zusage als Führungsinstrument: Schlüsselkräfte halten, Gesellschafter-Geschäftsführung versorgen, Liquidität und Bilanzbild steuern — nicht als Versicherungsabschluss.

Steuer & Recht

Wirkung, bevor der Vertrag steht

Betriebsausgabe, Rückstellung, Lohnnebenkosten, spätere Besteuerung, Fremdvergleich bei Angehörigen: die steuerliche Logik steht am Anfang. Bei komplexen Fällen arbeiten wir mit Ihrer Steuerberatung zusammen.

  • Produktpartner. Wir arbeiten mit den etablierten Anbietern am österreichischen Markt. Die Auswahl folgt der Konstruktion — Sicherheit, Kosten, Flexibilität, Leistungsgrenzen —, nicht einem Hauskatalog.
  • WELL+. Komplexe Zusagen brauchen eine gemeinsame Arbeitsfläche: Personen, Beiträge, Rückdeckung, Steuerwirkung, Unverfallbarkeit und nächste Schritte. Dafür haben wir die Software entwickelt.
  • Umsetzung. Analyse, Zusage, Finanzierung, Verpfändung, laufende Wartung. Eine BAV, die nur besprochen wird, ist keine BAV.

Instrumente

Die Werkzeuge — klar zugeordnet

Österreich kennt mehrere Wege der zweiten Säule. Jedes Instrument hat eine andere Aufgabe. Unsere Beratung beginnt damit, das richtige zu wählen — und erst danach den passenden Produktpartner.

Einstieg & Breite

Zukunftssicherung

Steuerfreie Zuwendung nach § 3 Abs. 1 Z 15a EStG — bis 300 Euro im Jahr je begünstigter Person. Als freiwillige Sozialleistung oft ohne Lohnsteuer und ohne Lohnnebenkosten; als Bezugsumwandlung lohnsteuerfrei, sozialversicherungsrechtlich anders zu beurteilen.

Geschäftsführung & Leistungsträger

Pensionszusage

Die direkte Leistungszusage: aus Betriebsvermögen wird Privatvermögen. Rückstellung, Rückdeckung, Insolvenzschutz durch Verpfändung. Für Gesellschafter-Geschäftsführung — auch mit wesentlicher oder voller Beteiligung — und für Schlüsselkräfte.

Team mit Garantie

Betriebliche Kollektivversicherung

Gruppenrente mit klassischem Deckungsstock, garantierter Verzinsung und lebenslanger Rente. Beiträge bis rund 10 % der betroffenen Lohnsumme, reduzierte Versicherungssteuer, unverfallbare Anwartschaften.

Kollektiv & Verwaltung

Pensionskasse

Steuerschonender Aufbau einer Zusatzpension für Belegschaften. Wenig Administration im Betrieb, geeignet wo viele Personen nach denselben Regeln versorgt werden sollen.

Liquidität

Abfertigungsvorsorge

Für Ansprüche aus dem alten Abfertigungsrecht: planbares Ansparen statt plötzlicher Fälligkeit. Rückdeckung oder Auslagerung — damit Pensionierung, Kündigung oder Übergabe die Kasse nicht überraschen.

Selbständige

KMU- und Eigenvorsorge

Wo kein klassisches Angestelltenverhältnis trägt, bleibt die Lücke oft am größten. Dann wird die betriebliche Zusage zur eigenen Altersabsicherung — verbunden mit der privaten Planung, nicht statt ihrer.

01 · Zukunftssicherung

300 Euro, die wirklich ankommen

Eine gewöhnliche Gehaltserhöhung von wenigen hundert Euro im Jahr kommt nach Abgaben oft nur zur Hälfte — oder weniger — auf dem Konto an. Die steuerfreie Zukunftssicherung kehrt das um: derselbe Aufwand kann als Vorsorge vollständig beim Mitarbeiter wirken, wenn das Unternehmen die Prämie als freiwillige Sozialleistung trägt.

Zwei Finanzierungen, klar getrennt. Zahlt der Betrieb, sind Prämien Betriebsausgabe; Lohnnebenkosten und Sozialversicherung entfallen in diesem Modell typischerweise. Wandelt die Belegschaft bestehende Bezüge um, sinkt die Lohnsteuer — Sozialversicherung bleibt in der Regel bestehen, der Betrieb spart Nebenkosten, der eigene Aufwand kann bei null liegen.

  • Für alle oder für sachlich abgegrenzte Gruppen; die Gruppenbildung muss ausgewogen sein.
  • Begünstigt sind Arbeitnehmer, angestellte Familienangehörige, Vorstände mit Einkünften aus nicht selbstständiger Arbeit und geschäftsführende Gesellschafter mit Beteiligung bis 25 %.
  • Kapitalleistung bei Pensionsantritt typischerweise steuerfrei; direkte Bezugsberechtigung schützt im Insolvenzfall.
  • Statt reiner Altersvorsorge sind auch Risiko-, Unfall- oder Krankenlösungen im selben Rechtsrahmen denkbar.
  • Gesetzliche Pensions- und Abfertigungsansprüche werden durch diese Zuwendung nicht gemindert.
WELL+ · Aufwand, Netto und Liquidität im Vergleich
WELL+ · Aufwand und Wirkung

02 · Pensionszusage

Die Konstruktion für Substanz und Verantwortung

Wer den Betrieb später verkaufen oder den Kindern überlassen will, spekuliert mit der eigenen Pension. Der Unternehmenswert in zwanzig Jahren ist nicht garantiert — und eine Übergabe finanziert den Lebensstandard nur, wenn dauerhaft Liquidität da ist. Wo heute Ertrag da ist, gehört die Vorsorge heute in eine Zusage, die das Unternehmen trägt.

Die direkte Leistungszusage verpflichtet den Betrieb zu einer Rente — oder, beitragsorientiert, zu einem laufenden Finanzierungsbeitrag. Leistungen liegen deutlich über Zukunftssicherung und Abfertigung. Für bilanzierende Gesellschaften entfaltet die Rückstellung den vollen Steuernutzen; Prämien der Rückdeckung sind Betriebsausgaben, Lohnnebenkosten entfallen.

  • Für Gesellschafter-Geschäftsführung bis zur vollen Beteiligung, angestellte Geschäftsführung, Vorstand, leitende Angestellte, Schlüsselkräfte und angestellte Angehörige — Letztere nur mit Fremdvergleich.
  • Leistungszusage: die Pensionshöhe steht. Beitragszusage: der Beitrag steht, die spätere Leistung folgt der Finanzierung.
  • Obergrenzen: Firmenpension höchstens 80 % des letzten Aktivbezugs; zusammen mit der gesetzlichen Pension höchstens 100 %.
  • Rückdeckung finanziert die Zusage gleichmäßig, lagert Langlebigkeit, Ableben und Berufsunfähigkeit aus und kann die sonst nötige Wertpapierdeckung ersetzen.
  • Verpfändung an die begünstigte Person: Ansprüche fallen nicht in die Insolvenzmasse. Aus Firmenmitteln wird geschütztes Privatvermögen.
  • Partner-, Waisen- und Berufsunfähigkeitsleistungen sind einschließbar — und ebenfalls Betriebsausgabe.
WELL+ · Pensionszusage und Vermögensentwicklung
WELL+ · Zusage im Zeitverlauf

03 · Teamvorsorge

Kollektivversicherung und Pensionskasse

Wo viele Menschen nach denselben Regeln versorgt werden sollen, greifen kollektive Modelle. Die betriebliche Kollektivversicherung ist eine Gruppenrente in Form einer Lebensversicherung: klassischer Deckungsstock, jährliche unverfallbare Gewinnzuteilung, garantierte lebenslange Rente. Der Betrieb zahlt — gedeckelt mit rund 10 % der Bruttolohnsumme der einbezogenen Personen. Staffelung ist möglich. Leistungsseitig darf die Rente 80 % des letzten Aktivbezugs nicht übersteigen.

Steuerlich ist das Modell schlank: Beiträge als Betriebsausgabe, keine Lohnnebenkosten, keine Aktivierungspflicht, Veranlagung ohne KESt, Versicherungssteuer mit 2,5 % statt des üblichen Satzes der klassischen Lebensversicherung. Eigenbeiträge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis 1.000 Euro im Jahr sind staatlich gefördert. Hinterbliebenenrenten gehören dazu; Berufsunfähigkeit und Witwen- oder Waisenpension lassen sich ergänzen.

Die Pensionskasse löst dieselbe Aufgabe über einen eigenen Versorgungsträger — oft mit weniger Garantie in der Rentenhöhe, dafür mit etablierter Verwaltung für große Gruppen. Der qualitative Unterschied: eine Kollektivversicherung kalkuliert vorsichtiger und hält den bei Abschluss geltenden Rechnungszins; die Rente wird später nicht gekürzt, startet dafür häufig niedriger als eine reine Beitragszusage in der Kasse.

Welche Form trägt, entscheidet die Belegschaftsstruktur — nicht der Folder. In WELL+ vergleichen wir Aufwand, Unverfallbarkeit und Wirkung auf Liquidität, bevor der Betrieb sich bindet.

04 · Abfertigung

Alte Ansprüche, die plötzlich fällig werden

Für Dienstverhältnisse ab 2003 genügt der laufende Beitrag in die Vorsorgekasse — 1,53 % des Entgelts, ein Institut je Unternehmen, auch für viele Selbständige. Das alte Recht bleibt die eigentliche Liquiditätsfalle: bis zu zwölf Monatsentgelte, fällig bei Arbeitgeberkündigung, Pension, einvernehmlicher Lösung oder Betriebsschließung. Ohne Vorsorge trifft der Betrag die Kasse in genau dem Moment, in dem sie Ruhe bräuchte.

Zwei Wege, ein Ziel. Die Rückdeckung spart gleichmäßig an, nutzt Prämien als Betriebsausgabe, lagert das Ablebensrisiko aus und hält Hinterbliebene im Blick. Die Auslagerung über eine Direktversicherung zahlt den Anspruch am Laufzeitende an die berechtigte Person; eine Startprämie in Höhe der steuerlichen Rückstellung plus laufende Beiträge, ohne Aktivierungspflicht und ohne Versicherungssteuer — mit spürbarer Wirkung auf Eigenkapitalquote und Planbarkeit.

Für wen das Unternehmen vorsorgt, entscheidet es selbst. Ein Gruppenkriterium ist hier nicht Voraussetzung. WELL+ legt Fälligkeiten, Höhen und Finanzierung neben die übrige BAV — damit Abfertigung und Firmenpension sich nicht unbemerkt doppelte Liquidität nehmen.

WELL+ · Personen, Verpflichtungen und Vorsorge
WELL+ · Verpflichtungen im Plan

05 · WELL+

Komplexe Konstruktionen brauchen ein Betriebssystem

Eine Pensionszusage mit Rückdeckung, Unverfallbarkeit, Hinterbliebenenschutz und steuerlicher Rückstellung ist kein Formular. Mehrere Begünstigte, gemischte Finanzierungen, Abfertigung alt neben einer Kollektivlösung, private Depots und die Liquidität des Betriebs: das ist genau der Fall, für den wir WELL+ gebaut haben.

In der Software liegen Personen, Zusagen, Beiträge, Szenarien und nächste Schritte auf derselben Fläche wie die übrige strategische Planung. Unterdeckung einer leistungsorientierten Zusage wird sichtbar, bevor sie entsteht. Entscheidungen bleiben nachvollziehbar — für Sie, für uns, für Steuerberatung und Produktpartner.

WELL+ · Planung über die Zeit
Finanzierung über die Zeit
WELL+ · Allokation und Risiko
Kapital und Risiko
WELL+ · Qualität und Vergleich
Qualität der Deckung

Mehr zur Arbeitsfläche: Software · Strategische Vermögensplanung · WELL ADVISED STANDARD

06 · Partner

Der Markt, ohne Hausfarbe

Wir verkaufen nicht das Produkt eines einzelnen Versicherers. Wir kennen die Stärken der etablierten Häuser — in Zukunftssicherung, Direktzusage, Kollektivrente, Pensionskasse und Abfertigungsdeckung — und setzen das Instrument ein, das Ihre Konstruktion trägt. Konditionen, Garantien, Verwaltung und Service unterscheiden sich. Die Beratung entscheidet zuerst über das Modell, dann über den Träger.

Nächster Schritt

Die Zusage, die zu Ihrem Betrieb passt

Ob eigene Geschäftsführerpension, Bindung von Leistungsträgern, Teammodell oder Abfertigung: der Einstieg ist ein Gespräch. Wir klären, welches Instrument wirkt — und wie es in WELL+ geführt wird, bis es steht.

Zur Vermögensplanung